Ein Bildungsanbieter hat die schwierigen Teile meist geloest: Lehrplan, Pruefung, Teilnehmerliste und eine Zertifikatsvorlage. Was fehlt, steht am Ende der Kette: Das Zertifikat geht als gewoehnliches PDF hinaus, und niemand kann bestaetigen, dass es echt ist.
Was gleich bleibt
Die Akademie behaelt ihre Vorlage, ihr Branding und ihre Aufzeichnungen. Der Siegelschritt setzt an dem Dokument an, das ohnehin erzeugt wird.
Was hinzukommt
Ein kryptografischer Hash sichert das fertige PDF. Ein qualifiziertes elektronisches Siegel wird der Akademie als juristischer Person ausgestellt, nicht einer Mitarbeiterin. Ein qualifizierter Zeitstempel einer akkreditierten Stelle belegt den Zeitpunkt und geniesst nach eIDAS eine gesetzliche Vermutung. Siegel, Zertifikatskette und Zeitstempel werden im PAdES-Format in die PDF eingebettet, sodass die Datei eigenstaendig pruefbar bleibt.
Warum Stapelverarbeitung zaehlt
Eine Akademie stellt nicht ein Zertifikat aus, sondern einen ganzen Jahrgang. Das Siegeln laeuft daher ueber einen Stapel und wird in eine Warteschlange gestellt. Der Aufwand bleibt gleich, ob zwoelf oder zwoelfhundert Personen abschliessen.
Die rechtliche Grundlage
In der Schweiz gilt ZertES (SR 943.03). Lehrmaterial ist zudem als Werk nach der Berner Uebereinkunft automatisch geschuetzt; was fehlt, ist der Nachweis, wann eine bestimmte Fassung Ihnen gehoerte.





