
Was Investoren bei der IP-Due-Diligence wirklich prüfen, warum ein Google-Drive-Zeitstempel vor Gericht nicht standhält und wie ZertES- und eIDAS-Zertifikate Ihrem Startup rechtlich anerkannte Schöpfungsnachweise liefern.
Im April 2025 erreichte ein Amsterdamer Fintech-Startup die Term-Sheet-Phase mit einem Muenchner Risikokapitalgeber. Das angebotene Dealvolumen betrug EUR 4 Millionen bei einer Pre-Money-Bewertung von EUR 20 Millionen. Das Rechtsteam des Investors eroeffnete die Due-Diligence-Pruefung mit einer Frage: Koennen Sie nachweisen, wann Ihr Kernalgorithmus erstellt wurde und dass er dem Unternehmen gehoert, nicht dem Gruendungsingenieur persoenlich? Der CTO legte ein GitHub-Repository, einen gemeinsamen Google-Drive-Ordner und einen Slack-Export vor. Die Anwaelte brauchten drei Wochen, um die Unterlagen zu pruefen, und empfahlen dem VC daraufhin, die Bewertung um 30 Prozent zu senken, um das nicht quantifizierte IP-Risiko abzudecken. Der Deal wurde zu EUR 14 Millionen Pre-Money abgeschlossen. Die Kosten fehlender qualifizierter IP-Dokumentation: EUR 1,8 Millionen an implizierter Bewertung.
Geistiges Eigentum ist das wertvollste Kapital, das ein Startup in eine Finanzierungsrunde einbringt. Gleichzeitig ist es das am haeufigsten unzureichend vorbereitete. Gruenderteams verbringen Monate damit, den Pitch Deck und das Finanzmodell zu verfeinern, um dann in der Due Diligence festzustellen, dass ihre Eigentumsbelege den rechtlichen Standard nicht erfuellen, den Investoren und deren Anwaelte fordern.
Schützen Sie Ihre Arbeit mit Swiss Trust Layer AG
Versiegeln Sie Ihr geistiges Eigentum mit einem gerichtsfesten e-Siegel, unterstützt von Swisscom Trust Services.
Demo buchen