Im Fruhjahr 2024 war ein Genfer Software-Startup zwei Wochen von seinem Series-B-Abschluss entfernt. Das Rechtsteam des federfuhrenden Investors forderte einen zertifizierten Nachweis des IP-Eigentums an der Kerncodebasis, konkret einen Beweis dafur, dass das Grundungsteam die Software entwickelt hatte, bevor ein ehemaliger Auftragnehmer einen konkurrierenden Anspruch geltend machte. Die Rechtsanwalte des Startups buchten drei Notartermine in zwei Kantonen. Der erste verfugbare Termin lag 11 Werktage entfernt. Das Finanzierungsfenster schloss sich, bevor die Bescheinigungen eintrafen. Das Startup verlor die Finanzierungsrunde. Das streitige IP, ware es zum Zeitpunkt jedes Commits unter ZertES SR 943.03 besiegelt worden, hatte zur Zertifizierung gekostet. Der Notarweg, der zu spat kam, kostete CHF 1.400 und 11 Tage.
Diese Zeitlucke ist die betriebliche Realitat der traditionellen Beurkundung in der Schweiz. ZertES bietet ein rechtliches Aquivalent in unter zwei Minuten, zu einem Bruchteil der Kosten, ohne Terminvereinbarung.